Klimaschutz in Schöppingen
Herzlich willkommen beim Klimaschutz der Gemeinde Schöppingen! Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unser integriertes Klimaschutzkonzept voraussichtlich in die zweite Förderphase, die Umsetzungsphase, übergeht. Seit März 2024 arbeiten wir aktiv daran, den Klimaschutz in unserer Kommune voranzutreiben.
Da es während der Laufzeit der Erstförderung zu einem Wechsel zwischen den Klimaschutzmanagerinnen Sophia Haschke und Louisa Wember gekommen ist, hat sich der ursprünglich angestrebte Zeitplan um 4 Monate nach hinten verschoben. Derzeit warten wir auf den Förderbescheid für die Anschlussphase aus Berlin. Bei Bewilligung wird diese bis zum 28.02.2027 laufen.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und sind gespannt auf Ihre Ideen und Vorschläge. Gemeinsam können wir viel erreichen!
Förderung
Anschlussvorhaben (laufend)
Titel des Vorhabens:
Anschlussvorhaben Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Schöppingen
Laufzeit: 01.03.2024 – 28.02.2027
Förderhöhe: 40% der zuwendungsfähigen Ausgaben
Förderkennzeichen: 67K16031-1
Nationale Klimaschutzinitiative:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Kommunale Wärmeplanung: Gemeinsam für ein zukunftsfestes Schöppingen
© © GettyImages / Nitat TermmeeDie Energiewende findet hier bei uns statt. Um Schöppingen unabhängig von fossilen Brennstoffen zu machen und eine bezahlbare Wärmeversorgung für die Zukunft zu sichern, starten wir jetzt mit der Kommunalen Wärmeplanung.
Warum braucht Schöppingen einen Wärmeplan?
Rund 80 Prozent der Wärme in Deutschland werden derzeit noch durch Gas und Öl erzeugt. Die Abhängigkeit von diesen Importen hat in der Vergangenheit zu massiven Preisschwankungen geführt. Das neue Wärmeplanungsgesetz (WPG) des Bundes gibt uns nun den Werkzeugkasten an die Hand, um vor Ort in Schöppingen die besten Lösungen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung zu finden.
Was ist das Ziel für unsere Gemeinde?
Das Ziel ist es, für möglichst viele Haushalte in Schöppingen sowie im Ortsteil Eggerode den besten und kosteneffizientesten Weg zu einer modernen Heizstruktur zu ermitteln.
Dabei prüfen wir strategisch:
Wo sind Wärmenetze sinnvoll? (z. B. in dichter bebauten Bereichen durch Fernwärme oder Nahwärmenetze mit Biomasse/Abwärme).
Wo sind dezentrale Lösungen ideal? (z. B. Einzelheizungen wie Wärmepumpen in weniger dicht besiedelten Gebieten).
Was bedeutet das konkret für die Bürgerinnen und Bürger?
Die Wärmeplanung ist für Bürgerinnen oder Bürger vor allem ein Orientierungs- und Planungsinstrument. Sobald der Plan steht, wissen sie genau:
Hat mein Haus in absehbarer Zeit die Chance auf einen Anschluss an ein Wärmenetz?
Oder sollte ich bei einer Sanierung eher auf eine individuelle Lösung (wie eine Wärmepumpe) setzen?
Wichtig: Niemand muss sofort handeln. Der Wärmeplan schafft die Grundlage für fundierte Entscheidungen bei künftigen Heizungswechseln oder Sanierungen.
Der Zeitplan für Schöppingen
Als Gemeinde mit weniger als 10.000 Einwohnern sieht der gesetzliche Rahmen vor, dass der Wärmeplan bis spätestens 30. Juni 2028 fertiggestellt sein muss. Wir in Schöppingen nutzen diese Zeit intensiv, um unter Berücksichtigung unserer lokalen Besonderheiten – wie der ländlichen Struktur und regionalen Energiequellen – ein tragfähiges Konzept zu entwickeln.
FAQ – Kurz erklärt
Werden wir zum Umstieg gezwungen? Nein, der Plan ist zunächst eine strategische Grundlage. Er zeigt auf, welche Infrastruktur die Gemeinde in Zukunft bereitstellen will.
Wird Schöppingen finanziell unterstützt? Ja, die Erstellung des Wärmeplans wird durch Fördermittel des Bundes bezuschusst und fachlich begleitet.
Wo finde ich weitere Informationen? Im Flyer Wärmeplanung finden Sie weitere Infos. Die Präsentation der Infoveranstaltung vom 13.04.2026
Förderrichtlinie "Energetische Maßnahmen an Wohngebäuden" der Gemeinde Schöppingen
Um das ambitionierte Klimaschutzziel der Gemeinde Schöppingen zu erreichen (30 % THG-Einsparungen bis 2030 gegenüber 1990), möchte die Gemeinde Schöppingen gezielte Maßnahmen umsetzen.
Der Gebäudesektor in Schöppingen bietet ein gutes Sanierungspotenzial, da laut Zensusdaten von 2011 rund 44 % der Gebäude auf Gemeindegrund zwischen 1949-1978 erbaut wurden. Gleichzeitig soll die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und globalen Lieferketten nachhaltig gesteigert werden.
Die unterschiedlichen Maßnahmen in den Paketen sollen einen Anreiz darstellen, sich nicht nur für den Klimaschutz einzusetzen, sondern auch das Ziel der THG-Neutralität der Gemeinde Schöppingen ein Stück näher zu rücken. Gleichzeitig soll die Wohn- und Aufenthaltsqualität verbessert werden. Ab dem 01.08.2024 können Anträge gestellt werden.
Grüne Schattenspender: Wir machen unsere Spielplätze klimafit!
Unsere Spielplätze sind das Herzstück für Familien in Schöppingen und Eggerode. Damit das Spielen dort auch an heißen Sommertagen sicher und angenehm bleibt, setzen wir auf natürliche Beschattung statt Beton.
Warum Bäume? Eine große Baumkrone ist die beste Klimaanlage der Welt. Sie senkt die Temperatur spürbar und filtert gleichzeitig die Luft. Im Rahmen des KfW-Förderprogramms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" haben wir 13 prächtige Einzelbäume gepflanzt, die bereits stolze 25 Jahre alt sind.
Hier finden Sie die neuen „Schattenriesen":
- Im Haltebrock: 2 Bäume
- Eggerode: 2 Bäume
- Am Überweg: 2 Bäume
- Schlesier Straße: 2 Bäume
- Sowie je 1 Baum: Im Winkel, Berliner Straße, Herrenkämpe, Meisenstraße und Kalkofen.
Durch diese Maßnahme steigern wir nicht nur die Lebensqualität für unsere Kleinsten, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zum lokalen Klimaschutz.
Zum Hintergrund:
© Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare SicherheitDie KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert die Pflanzung von Einzelbäumen – insbesondere im Rahmen des Programms "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" (444) – um den direkten Klimaschutz im besiedelten Bereich zu stärken und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden zu verbessern. Einzelbäume wirken als lokale „Klimaanlagen" und bieten ökologischen Mehrwert.
Hier sind die Hauptgründe für die Förderung im Detail:
- Klimaanpassung und Abkühlung: Einzelbäume spenden Schatten und kühlen die Umgebung durch Verdunstung. Dies ist essenziell, um den „Hitzeinsel-Effekt“ in Städten zu reduzieren und Wohnviertel klimafreundlicher zu gestalten.
- Verbesserung der Lebensqualität: Die Begrünung durch Bäume wertet Wohnquartiere auf und schafft eine angenehmere Umgebung.
- Natürlicher Klimaschutz: Bäume entziehen der Atmosphäre CO2 (ca. 10 kg pro Baum und Jahr) und speichern es.
- Biodiversität und Naturoasen: Bäume dienen als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und fördern die Artenvielfalt im Siedlungsbereich.
- Verbesserung der Standortbedingungen: Die Förderung beinhaltet nicht nur den Kauf, sondern auch die fachgerechte Pflanzung, Bodenverbesserung und Pflege, was das Überleben der Bäume sichert.
- Förderung durch das Programm 444: Mit Zuschüssen von bis zu 80-90 % der förderfähigen Kosten werden Kommunen unterstützt, ihre Grünflächen naturnah zu gestalten und Einzelbäume zu pflanzen.
Klimaschutzpreis
© Westenergie Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend unterschiedlich waren die Ideen. Westenergie und die jeweilige Partnerkommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury.
Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Der Klimaschutzpreis von Westenergie regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden.
Über 8.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien. Weitere Infos zum Westenergie Klimaschutzpreis unter www.westenergie.de/klimaschutzpreis.
Zum Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeitendeninitiative Westenergie aktiv vor Ort konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.
Weitere Infos gibt es klimaschutzpreis.westenergie.de
Klimaschutzpreis 2023
Westenergie-Kommunalmanagerin Katja Prahs, Johannes und Gertrud Küper, Klimaschutzmanegerin Louisa Wember© Gemeinde SchöppingenAuf dem Grundstück am Großen Schutzengel hat Johannes Küper sechs verschiedene Obstbaumarten gepflanzt, deren Früchte auch von den Besucher*innen geerntet werden können. Außerdem wurde dort eine Wildblumenwiese angelegt und für die Besucher*innen eine Sitzbank samt Steintisch aufgestellt. An der Metelener Straße, zwischen Pestfriedhof und dem Clubhaus des ASC Schöppingen, wurde eine Brachfläche von Gestrüpp und Brennnesseln befreit, um sie anschließend mit Rhododendron, Kirschlorbeer, Rotbuchen, Ginster, Beerensträucher, Farn, Feigen und Blühpflanzen neu zu gestalten. Zusätzlich wurde hier eine Sitzbank mit zwei gesägten Baumstücken als Tisch aufgestellt. Als drittes Projekt setzte der engagierte Bürger die Neupflanzung von Scheinzypressen, Thuja und Fichten als Sicht- und Lärmschutz um: Am öffentlich zugänglichen ASC-Stadion, wurde an der Grenze „Bürgerweg“ und neben der Tribüne Richtung Wohngebiet „Im Winkel“ die neuen Pflanzen gesetzt, die zu etwa einem Drittel privat finanziert wurden.
„Ich freue mich sehr über das große Engagement von Johannes Küper und die vielfältigen Projekte, die er in unserer Gemeinde umsetzt. Es ist toll, dass wir zudem die Möglichkeit haben, diese Aktionen mit einem Preis würdigen zu können“, sagte Klimaschutzmanagerin Louisa Wember. „Die umgesetzten Aktionen bieten einen konkreten Nutzen zum Schutz der Umwelt und der biologischen Vielfalt vor Ort. Sie werten die Lebensqualität aller Schöppingerinnen und Schöppingern sowie unseren Gästen auf.“
„Der Einsatz so engagierter Bürgerinnen und Bürger verdient unser Lob und unsere Wertschätzung. Der Westenergie Klimaschutzpreis soll eine Anerkennung für das Geleistete sein, gleichzeitig bietet das Preisgeld von 1.000 Euro die Möglichkeit, weitere Projekte und Ideen in Zukunft umsetzen zu können“, erklärte Westenergie-Kommunalmanagerin Katja Prahs.
Klimaschutzpreis 2022
Im vergangenen Jahr wurde der Einsatz der Schützenbruderschaft St. Marien Eggerode mit einem Preisgeld von 1.000 Euro, für die Pflege des Eggeroder Kreuzweges. Die St. Marien Schützenbruderschaft wird auch 2023 weitere Klimaschutzprojekten in Kooperation mit Kitas und Schulen vorantreiben. Dafür gibt es bereits einige Ideen, von Insektenhotel bis Müllprojekte, Klima- und Umweltbildung stehen auf der Agenda.
Integriertes Klimaschutzkonzept der Gemeinde Schöppingen
Der Klimaschutz ist DIE große Aufgabe unserer Zeit. Wir alle sind gefordert uns für die Sicherung und den Erhalt von Klima, Natur und Umwelt aktiv einzusetzen.
Die Gemeinde Schöppingen hat sich zum Ziel gesetzt, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und unsere Umwelt für kommende Generationen zu bewahren. Mit dem integrierten Klimaschutzkonzept haben wir eine umfassende Strategie entwickelt, die es uns ermög-
licht, unsere Emissionen zu reduzieren, erneuerbare Energien weiter auszubauen und unsere Ressourcen effizienter zu nutzen.
Dieses Konzept basiert auf einer breiten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der lokalen Unternehmen und Institutionen. Durch Workshops, Diskussionen und eine online Ideenkarte haben wir die Ideen und Anregungen aus der Bevölkerung aufgenommen und in die Planung einfließen lassen. Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen des Klimawandels bewältigen und eine nachhaltige Zukunft gestalten!
Das integrierte Klimaschutzkonzept umfasst verschiedene Handlungsfelder, die wir gezielt angehen werden. Dazu gehören unter anderem der Ausbau der Nutzung von erneuerbaren Ener-
gien, die Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden, die Förderung nachhaltiger Mobilität sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für den Klimaschutz. Wir werden Maßnahmen ergreifen, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und unsere Gemeinde klimaneutral zu gestalten.
Akteursbeteiligung
Digitale Ideenkarte
76 Beiträge haben Schöppinger zwischen April und August für den Klimaschutz digital abgegeben. Es sind vielfältige Ideen zu den Themen Ausbau von Erneuerbaren Energien, Mobilität, Bauen und Sanieren und Klimafolgenanpassung eingegangen. Die Ideen wurden geprüft und im Klimaschutzkonzept aufgegriffen. Mit der Veröffentlichung des Klimaschutzkonzeptes werden auch die Themen die nicht in den Maßnahmenkatalog eingegangen sind, in einem Ideenpool gesammelt.
Workshop Energie
Der Expertenworkshop: Zukunftsstandort Energie – Energieerzeugung und Nutzung in Schöppingen und Legden am 23.05.2022 wurde zusammen mit der Gemeinde Legden durchgeführt. Rund 40 Experten aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien waren anwesend. Herr Prof. Dr. Vennemann und Herr Dipl. Geogr. Willenbrink von der FH Münster haben Vorträge zum Thema Energiesystemmodellierung und Wärmenetzen gehalten. Anschließen wurde an Thementischen darüber diskutiert, wie die Energiewende in den beiden Kommunen vorangetrieben werden kann.
Workshop Landwirtschaft
Am 22.06.2022 wurde der Expertenworkshop zum Thema Landwirtschaft mit regionalen Vertretern aus der Landwirtschaft durchgeführt. Frau Dr. Janßen-Tapken, stellvertretende Geschäftsführerin der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Kreisstelle Borken und Frau Püllen von der Gertec Ingenieurgesellschaft haben Fachvorträge gehalten. Anschließen wurde anhand von Leitfragen diskutiert, welche Rolle die Landwirtschaft beim Klimaschutz spielt.
Workshop Wirtschaft
Am 10.08.2022 wurden kommunale Unternehmen zum Wirtschaftsfrühstück zum Thema „Klimaschutz und die lokale Wirtschaft in Schöppingen“ eingeladen. Herr Trawinski von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft referierte über die umfassenden Beratungsangebote und das Projekt ÖkoProfit. Frau Kiesau von der Gertec Ingenieurgesellschaft stelle die THG-Bilanz von Schöppingen vor. 55 % der Gemeindeweiten Energieverbräche sind auf den Wirtschaftssektor zurückzuführen. Ein großes Einsparpotenzial liegt in der Energieversorgung der Unternehmen.
Zwischenpräsentation
Die öffentliche Zwischenpräsentation bildete den Abschluss der Akteursbeteiligung. Im ersten Teil wurde über den aktuellen Stand des Klimaschutzkonzeptes berichtet und die Ergebnisse der THG-Bilanzierung, der Potenzialanalyse und Szenarien vorgestellt. Im zweiten Teil wurde anhand von Thementischen zu den Bereichen „Klimafolgenanpassung“, „Mobilität“, „Wohnen“ und „Konsum“ weitere Maßnahmenideen gesammelt. Mit rund 40 Bürger*innen und gutem Essen konnten Ideen formuliert und priorisiert werden.
Förderung ZUG (Zukunft - Umwelt - Gesellschaft)
KSI: Integriertes Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Schöppingen und Umsetzung erster Maßnahmen.
Laufzeit: 01.11.2021 – 28.02.2024
Förderhöhe: 75 % der zuwendungsfähigen Ausgaben
Förderkennzeichen: 67K16031
Nationale Klimaschutzinitiative:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Zeitplan
Das Klimaschutzmanagement wurde im November 2021 personell durch Sophia Haschke besetzt.
Seit Januar 2022 wird das Klimaschutzmanagement von einem externen Dienstleister unterstützt. Die Gertec Ingenieurgesellschaft unterstützt bei der Erstellung der THG-Bilanz und bei der Entwicklung der Potenziale und Szenarien. Parallel dazu fanden zwischen April und August 2022 Beteiligungsformate statt.
Derzeit werden die Klimaschutzziele und Maßnahmensteckbriefe entwickelt und spätestens im Mai hier zusammen mit dem gesamten Konzept hier veröffentlicht.
Münsterland ist Klimaland
Das Münsterland ist Klimaland: Unter diesem Titel zeigen wir uns als Region, die für DAS GUTE LEBEN steht – heute und in Zukunft! Dazu gehört, dass wir achtsam mit den natürlichen und menschlichen Ressourcen umgehen, klimafreundlich wirtschaften und gesunde Lebensbedingungen schaffen. Wir wollen das Münsterland zukunftssicherer für DAS GUTE LEBEN jetziger und nachfolgender Generationen machen. Wir alle können etwas dazu beitragen. Hilf mit und mach das Münsterland zum Klimaland!
Wir, das sind die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf, die Stadt Münster und der Münsterland e.V., der als Netzwerkzentrale die Klimaschutzarbeit der Region koordiniert, sowie die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate. Mit einer münsterlandweiten Kampagne für den Klimaschutz tragen wir diese Themen gemeinsam mit den Kommunen in unsere Region.
Eine Zusammenarbeit über Orts- und Kreisgrenzen hinaus, gegenseitige Unterstützung und Lösungsansätze, die regionsweit erarbeitet werden: 65 Kommunen haben sich am 15. Mai 2024 beim Klimagipfel Münsterland in der Bezirksregierung Münster zu mehr lokalem Klimaschutz und zu einer verstärkten regionalen Zusammenarbeit bekannt. Gemeinsam unterzeichneten sie das Kommuniqué „Münsterland ist Klimaland – Wir sind dabei!“. Zuvor erfuhren sie in Vorträgen und Diskussionen mehr über Klimaschutz bei knappen Kassen, über das Münsterland als Klimaschutzregion und über Unterstützungsmöglichkeiten durch das Land NRW.
Als gemeinsame Veranstaltung hatten der Münsterland e.V., die Münsterland-Kreise, die Stadt Münster und die Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz, NRW.Energy4Climate, den Klimagipfel organisiert, unterstützt wurden sie dabei von der Bezirksregierung Münster.


