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Wallfahrtsort Eggerode

Eggerode ist der zweitälteste Wallfahrtsort im Bistum Münster und seit 1969 ein Ortsteil der Gemeinde Schöppingen.

Im Heberegister des Stiftes Asbeck wurde Eggerode 1151 erstmals urkundlich erwähnt.

St. Marien Kirche

Mit dem Bau der Pfarrkirche im 12. Jahrhundert entwickelte sich eine selbstständige Pfarrei. Die Ritter von Ekkenroth, genannt Stryck, gründeten auf dem Haupthof ihrer Besitzungen eine Eigenkirche. Die erste Nennung Eggerodes als selbstständige Pfarrei findet sich im Jahr 1313 im Register der Kirchen und Benefizen im Bistum Münster.

In der Familie Stryck wurde die Jungfrau Maria sehr verehrt. Die Madonnenskulptur wurde vermutlich aus einem der Kreuzzüge (1096-1270) von einem Mitglied der Adelsfamilie mitgebracht. Die Wallfahrt zum Eggeroder Gnadenbild „Unserer lieben Frau vom Himmelreich“ ist in einem Ablassbrief des Papstes Benedikt XII. aus dem Jahr 1338 zum ersten Mal urkundlich belegt. Somit konnte Eggerode Im Jahr 2013 sein 675-jähriges Wallfahrtsjubiläum feiern.

Die Marienfigur befindet sich in der Eggeroder Gnadenkapelle aus dem Jahre 1843. Die 70 Zentimeter hohe, farbig gefasste Holzskulptur zeigt eine byzantinische Madonna mit sanft geneigtem Kopf. Die Mutter Gottes erscheint hier als Königin, auf dem Thron sitzend, Jesus auf dem Schoß, in der rechten Hand ein Zepter. Maria und das Jesuskind tragen reich verzierte Kronen.

Die Gnadenkapelle wurde im 1951 durch einen Choranbau und 1992 durch den Bau der Kerzenkapelle vergrößert.

Neben der Gnadenkapelle steht die im 12. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche. Aus dieser Zeit ist noch der romanische Westturm mit gotischem Treppengiebel erhalten. Im 17. und 18. Jahrhundert ist die Kirche erweitert und in den letzten Jahrzehnten erneut umgebaut worden.

Sehenswert sind außerdem noch der Marienbrunnen sowie der Kreuzweg.

Gnadenkapelle

Die Gnadenkapelle wurde im 1951 durch einen Choranbau und 1992 durch den Bau der Kerzenkapelle vergrößert.

Neben der Gnadenkapelle steht die im 12. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche. Aus dieser Zeit ist noch der romanische Westturm mit gotischem Treppengiebel erhalten. Im 17. und 18. Jahrhundert ist die Kirche erweitert und in den letzten Jahrzehnten erneut umgebaut worden.

Sehenswert sind außerdem noch der Marienbrunnen sowie der Kreuzweg.

Bilder des 650-jährigen Wallfahrtjubiläums:

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