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SCHÖPPINGEN MACHT MOBIL – MIT DER FIETSE UNTERWEGS

Fahrradfreundliche Gemeinde

Schöppingen ist seit 2011 durch die „Arbeitsgemeinschaft fußgänger– und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.“ (AGFS) als fahrradfreundliche Gemeinde zertifiziert.

In einem aufwändigen Verfahren mit umfangreichem Antrag wurden für eine Mitgliedschaft neben den Details zur kommunalen Verkehrspolitik auch Kriterien zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs in der örtlichen Umsetzung (bestehende Rad- und Wanderrouten, touristische Vermarktung, Öffentlicher Personennahverkehr usw.) und geplante Maßnahmen geprüft. Die Mitgliedschaft der Städte und Gemeinden in der AGFS wird bei einer Aufnahme auf sieben Jahre begrenzt. Danach wird ein Antrag auf Verlängerung notwendig.

Foto: agfs-nrw.de/Lothar Strücken

Im Juni 2018 wurde der Verlängerungsantrag zur AGFS-Mitgliedschaft der Gemeinde Schöppingen beim nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium eingereicht. Vorzulegen waren nun zusätzlich auch eine Erfolgsbilanz über die vergangenen sieben Jahre samt Dokumentation der umgesetzten Projekte und eine Benennung zukünftiger Schwerpunkte. Hier liegt der Fokus der Verwaltung in einer gut vernetzten

Kooperation mit den Nachbarkreisen und den Arbeitsgemeinschaften zur touristischen Vermarktung der bestehenden Themenrouten, in einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit und diversen Mobilitätsbefragungen sowie auf der kreisweiten Umsetzung des bewährten niederländischen  Knotenpunktsystems bis zum Frühjahr 2021.

Mit einer Urkunde beglückwünschte Christine Fuchs vom Vorstand des AGFS Bürgermeister Franz-Josef Franzbach nun zur erneuten Zertifizierung der Gemeinde Schöppingen als „fußgänger- und fahrradfreundliche Gemeinde in NRW“.

Die Urkunde nahm Herr Franzbach am 28.11.2018 im Rahmen der Mitgliederversammlung der AGFS in Krefeld entgegen.


Aktion „STADTRADELN“

Mit der Teilnahme an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ hat Schöppingen auch zum Thema Klimaschutz ein positives Zeichen gesetzt.

Die insgesamt 886 teilnehmenden Kommunen mussten an 21 zusammenhängenden Tagen im Monat Mai möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Radeln bewegen. Die so zurückgelegten Kilometer wurden offiziell registriert. Aus der Gemeinde Schöppingen haben 23 Aktive teilgenommen und im Zeitraum insgesamt 8.667 Kilometer (durchschnittlich 377 Kilometer) erradelt. Dies entspricht gleichzeitig einer vermiedenen Menge an schädlichem Kohlendioxyd-Abgas von 1.231 Kilogramm (54 Kilogramm pro Schöppinger Teilnehmer).


Befragung „Fahrradklimatest 2018“

Dass auch das Fahrradklima eine große Rolle in der Gemeinde spielt, bewies die rege Mitwirkung der Schöppinger, Eggeroder und Gemener Bevölkerung an einer bundesweiten Befragung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) vom 1. September bis 30. November 2018. Mit 32 Fragen zum Thema „Wie fahrradfreundlich ist Schöppingen?“ sollten die Stärken und Schwächen der lokalen Radverkehrsinfrastruktur herausgefunden werden.
Die Ergebnisse aus dem Fahrradklimatest werden im Frühjahr 2019 bekannt gegeben.


Mit dem Pedelec sicherer unterwegs

Bis in die späten Herbstmonate nutzen die organisierten Radfahrgruppen der Kolping-Senioren, der Frauen und der Heimatvereine aus Schöppingen und Eggerode die sonnigen Tage für die gemeinsamen Ausflüge. Die Meisten sind mit einem Pedelec unterwegs.

Derzeit gibt es laut Angaben des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) etwa 3,5 Millionen Pedelecs. Der Trend zum Elektrofahrrad  setzt sich fort. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) rechnet für das Jahr 2018 mit 800.000 bis 900.000 verkauften E-Bikes. Schwere oder gar tödliche Verletzungen nach einem Unfall mit dem Pedelec: nicht nur im Kreis Borken eine steigende Tendenz in der Verkehrsstatistik. Doch was kann dem entgegenwirken?

In Schöppingen haben sich am 25. Oktober 2018 Vertreter der Gemeinde, von Vereinen und

Radfahrgruppen und mit Polizeihauptkommissar Olaf Büßing von der Borkener Verkehrs-

sicherheitsberatung zu einem ersten Gespräch getroffen, um gemeinsame zukünftige Aktionen zu erörtern. „Wir begrüßen sehr, dass die Polizei diese Angebote unterbreitet und unterstützen alle Aktivitäten, die der Sicherheit der Radfahrer dienen“, äußerte sich Bürgermeister Franz-Josef Franzbach.
Für die kommenden Herbst- und Wintermonate sind dezentrale Schulungen in den Vereinen gewünscht

und für das wärmere Frühjahr ein Informationstag mit einem breiten Programm rund um das Thema „Pedelec“ geplant. Aber auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen: Im kommenden Frühjahr möchten sich die Männer und Frauen gemeinsam mit der Polizei auf einen geführten Rundkurs via Pedelec auf den Weg machen.


Foto: ©radrevier.ruhr

Einführung des Knotenpunktsystems

Das niederländische „Knooppunten“-System dient als Vorbild: Die bekannten Knotenpunkt-Wegweiser sollen bis zum Frühjahr 2021 das bis dato genutzte rot-weiß-beschilderte  Wabensystem ablösen, das seit etwa 20 Jahren die Radfahrer durch NRW führt.
Die Gemeinde Schöppingen prüft, in wie weit das bestehende Wabennetz noch den touristischen Anforderungen genügt, oder ob im Zuge der Umstellung auf das Knotenpunktsystem einzelne Abschnitte angepasst werden sollten.