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29.07.2022

Schöppingen ergreift Energie-Sparmaßnahmen

Hitze, Dürren. Starkregen: Die Folgen des Klimawandels sind weltweit spürbar. Seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine sind schwerwiegende Folgen hinzugekommen. Unter anderem sind die Energiekosten explodiert. Nicht nur die Bürger sind derzeit angehalten, Energie zu sparen. Auch die Kommunen müssen ihren Energieverbrauch drosseln.

Bürgermeister Franz-Josef Franzbach

„Die Lage ist ernst! Um eine Notlage zu verhindern, müssen wir jetzt schon Energie sparen –wir als Verwaltung müssen auf eine Mangellage vorbereitet zu sein und da werden wir uns als Kommune nicht ausschließen“, so Bürgermeister Franz-Josef Franzbach. Somit wurden in dieser Woche auch für Schöppingen kurz- und mittelfristige Möglichkeiten des Energiesparens in der Verwaltung abgewogen und ein Maßnahmenpaket zusammengefasst, welches zeitnah umgesetzt werden soll.

Die Verwaltung der Gemeinde Schöppingen weist darauf hin, dass bereits seit vielen Jahren Energie in der Gemeinde eingespart werde, vor allem durch energetische Sanierung kommunaler Gebäude. So werden beispielsweise das Rathaus, die Kulturhalle und auch das Künstlerdorf durch regenerative Energie aus Biomasse versorgt. Das Vechtebad wird mit einem hocheffizienten BHKW (Blockheizkraftwerk) betrieben. Die dadurch erzeugte Wärme und der Strom werden zu 100 % im Vechtebad verwendet.

Als erste Sofortmaßnahmen wurde folgendes veranlasst:

 

 

          Weiter wird ab sofort trotz effizienter eingebauter LED-Technik die Fassadenbeleuchtung am

           Alten Rathaus und an der Kulturhalle Kraftwerk abgeschaltet.

•          Bereits in den nächsten Tagen werden die öffentlichen Zierbrunnen, am Alten Rathaus, der Marienbrunnen und der Vechtesteine-Brunnen in Eggerode abgestellt.

•          Ebenso soll durch das Herabsenken der Wassertemperatur im Vechtebad um 2 Grad Energie eingespart werden.

•          Der Haupteingang am Verwaltungsgebäude wird als Sparmaßnahme in der Dunkelheit nicht mehr beleuchtet.

•          Es wird geprüft, ob die Lüftungsanlagen in den vorhandenen Archivräumen des Rathauses abgeschaltet, bzw. die Einstellung energetisch optimiert werden kann.

 

Bei der Vielfalt der einzelnen Maßnahmen wird davon ausgegangen, dass bis zu 15 Prozent Energie eingespart werden kann.

Die Bitte des Bürgermeisters ist, dass die Schöppinger zusammenhalten. „Private Haushalte und die Wirtschaft müssen ebenfalls sinnvolle Maßnahmen ergreifen und umsetzen. Es würde nichts bringen, wenn nur die Verwaltung sich müht und alle anderen würden so weiterleben wie bisher. Die Energiekrise können wir nur gemeinsam meistern!" so das Statement des Bürgermeisters.

 

Weitere Einsparmaßnahmen zum Energieverbrauch werden kritisch hinterfragt, um Bereiche zu identifizieren, in denen Anpassungsmaßnahmen möglich und nötig sind.


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