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03.06.2020

Corona-Auflagen – „Vechtebad“ muss vorerst geschlossen bleiben

Franzbach: Organisatorische Gründe erschweren den Betrieb

Bleibt vorerst geschlossen: Das Vechtebad

Mit der jüngsten Änderung der Coronaschutzverordnung hat das Land Nordrhein-Westfalen auch an die Wasserfreunde gedacht. So ist die Öffnung von „Hallenbädern, Wellness-, Erlebnis-, „Spaßbädern“ und ähnlichen Einrichtungen“ zwar mittlerweile wieder erlaubt, zulässig ist aber ohne Ausnahme lediglich der Betrieb von Bahnen-Schwimmbecken für den Schwimmsport. Dies gilt dabei immer unter Beachtung der vom Land NRW festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards.

Und genau diese Standards stellen die Gemeinde Schöppingen mit Blick auf das Schöppinger „Vechtebad“ vor große Herausforderungen.

„Um die geforderten Standards einhalten zu können, benötigen wir eigentlich zusätzliches Personal“, so Bürgermeister Franz-Josef Franzbach.

Intensiv werde derzeit im Schöppinger Rathaus an Lösungen gearbeitet. Da jedoch nur das Bahnenschwimmen und dies auch nur für eine eingeschränkte Besucherzahl möglich sei, müsse für einen ordnungsgemäßen Betrieb zusätzliches - und derzeit nicht vorhandenes - Personal für die Kontrolle am Eingang und im Wartebereich eingesetzt werden. Auch könnte das Schwimmen für die einzelnen Gruppen nur mit zeitlichem Abstand durchgeführt werden, in dem jeweils die sanitären Einrichtungen gereinigt und desinfiziert werden müssten. Auch hierfür müsse zusätzliches Personal eingesetzt werden.

„Alles in allem könnten wir bei einem maximalen Personaleinsatz täglich lediglich zwei Gruppen zu je 35-40 Personen für jeweils 2 Stunden das reine Bahnenschwimmen anbieten.“, so Franzbach weiter. Die personelle Situation lasse eine solche Lösung derzeit jedoch nicht zu.

Gemeinsam mit seinem Schwimmmeister Marcus Ubrich hat sich Franzbach daher entschlossen, dass „Vechtebad“ zunächst nicht zu öffnen: „Es tut mir in der Seele weh, dieses Schöppinger Alleinstellungsmerkmal menschenleer zu sehen, aber ohne ein für alle Beteiligten funktionierendes Konzept ist eine Öffnung nicht vertretbar.“

In Absprache mit der Ortspolitik soll nun die geplante Grundreinigung vorgezogen werden in der Hoffnung, dass die rechtliche Situation rund um den Betrieb von Hallenbädern demnächst andere Lösungen hergibt.


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