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28.01.2020

Digitalisierung als Gemeinschaftsaufgabe im Westmünsterland

Zweckverband KAAW
begrüßt fünf neue Mitglieder / Verbandsvorsteherin verabschiedet

„Der digitale Wandel verändert mit zunehmender Geschwindigkeit die Herausforde-rungen, vor denen Städte und Gemeinden stehen. Diese Herausforderung wollen wir gemeinsam angehen und sie als Chance sehen, um uns zukunftsfähig zu ent-wickeln.", so begrüßte Hans-Georg Althoff, Vorsitzender des Zweckverbandes Kommunale ADV-Anwendergemeinschaft West (kurz: KAAW) die Teilnehmer der Zweckverbandsversammlung im November 2019 im Rathaus der Stadt Ahaus.

Die Vorstellung des Competence-Centers Digitalisierung war Schwerpunkt der Ta-gung der Verwaltungsvorstände aus über 40 Städten und Gemeinden. Der inter-kommunale IT-Dienstleister KAAW betreibt dieses Competence-Center, das den Mitgliedern umfangreiche Online-Services für die Bürger zur Verfügung stellt, seit 2017. Am Beispiel des vollständig medienbruchfreien Antrags „Sperrmüll onli-ne“ zeigte Marcus Egelkamp, Geschäftsführer der KAAW, wie die sichere Identifi-kation eines Bürgers mit Hilfe des Servicekonto.NRW sowie eine moderne Bezahl-möglichkeit in der Praxis funktionieren.

„Bereits innerhalb weniger Wochen war dieser Online-Bürgerservice sehr gefragt und wird inzwischen öfters genutzt, als die klassische Sperrmüllkarte“, so die Zu-sammenfassung von Marcus Egelkamp bzgl. des Interesses der Gesellschaft an digitalen Verwaltungsdienstleistungen.

Verbandsvorsteherin Cornelia Ebert sprach anschließend in ihren Grußworten von der "Mammutaufgabe Digitalisierung". Sie betonte, dass diese Aufgabe nur gemeinsam zu meistern sei und begrüßte in diesem Zusammenhang gleich fünf neue Mitglieder aus den Kreisen Steinfurt und Borken. Beide Kreise verstehen die Digitalisierung als Gemeinschaftsaufgabe und werden zukünftig noch enger zusammenarbeiten. Zu den neuen Mitgliedern gehört die Kreisverwaltung Steinfurt, die Städte Bocholt und Rheine sowie der Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land und der Schulzweckverband Lotte-Westerkappeln. Insgesamt werden, zehn Jahre nach Gründung des Zweckverbandes, somit 46 Mitglieder professionell betreut, sofern IT-Beratungsleistungen als auch standardisierte Lösungen benötigt werden.

Nach die Aufnahme der neuen Mitglieder einstimmig um mit großer Zustimmung aller Anwesenden beschlossen wurde, stellte Hans-Georg Althoff fest, dass „sich damit die Kette der behördenübergreifenden Zusammenarbeit schließt“ und in den Folgejahren im Zuge neuer Gesetzgebungen sowie unter dem Aspekt der IT-Sicherheit bzw. des Datenschutzes die Grundlagen für eine intensive, gemeinschaftliche Kooperation geschaffen sind.

Zum Ende der Tagung verabschiedete der Verbandsvorsitzende und Erster Beige-ordneter der Stadt Ahaus Hans-Georg Althoff die Verbandsvorsteherin Cornelia Ebert, welche die Geschicke des kommunalen IT-Dienstleisters seit der Gründung verantwortet und im Januar 2020 Ihren wohlverdienten Ruhestand antritt, mit den Worten: „Auf in ein neues Zeitalter mit vielen neuen und spannenden Wegen!“, was das Motto der Zweckverbandsversammlung als auch die Wünsche an Cornelia Ebert sehr gut widerspiegelte. 

Foto:
Geschäftsführer KAAW Marcus Egelkamp, Verbandsvorsteherin KAAW sowie Erste Beigeordnete der Stadt Ibbenbüren Cornelia Ebert sowie Vorsitzender der Verbandsversammlung KAAW und Erster Beigeordneter der Stadt Ahaus Hans-Georg Althoff im Rahmen der Verabschiedung der Verbandsvorsteherin (Quelle: Presseabteilung Stadt Ahaus).


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